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Rissige Haut an den Händen: Wie man Brennen und Spannungsgefühle vermeidet

Erfahren Sie, wie Sie rissige, brennende Haut an den Händen durch die richtige Pflege und einfache Gewohnheiten vermeiden können.

Rissige Haut an den Händen: Wie man Brennen und Spannungsgefühle vermeidet

Unsere Hände sind täglich zahlreichen Einflüssen ausgesetzt, die ihre empfindliche Haut belasten können. Von häufigem Waschen bis hin zu kalter Witterung – es gibt viele Gründe, warum die Haut an den Händen trocken, rau und rissig werden kann. Ein unangenehmes Spannungsgefühl und Brennen sind oft die Folge. Glücklicherweise lässt sich mit der richtigen Pflegeroutine und einigen einfachen Gewohnheiten die Hautbarriere stärken und die Geschmeidigkeit der Hände bewahren.

Ursachen für trockene und rissige Hände

Um das Problem effektiv anzugehen, ist es wichtig, die Auslöser zu verstehen. Oft ist es eine Kombination mehrerer Faktoren, die die Haut an den Händen strapaziert und ihr natürliche Fette und Feuchtigkeit entzieht.

  • Häufiges Händewaschen: Wasser und insbesondere aggressive Seifen können den natürlichen Schutzfilm der Haut angreifen. Heißes Wasser trocknet die Haut zusätzlich aus.
  • Wetterbedingungen: Kalte, trockene Luft im Winter entzieht der Haut Feuchtigkeit. Auch starke Sonneneinstrahlung im Sommer kann die Haut belasten.
  • Kontakt mit Reizstoffen: Reinigungsmittel, Desinfektionsmittel und andere Chemikalien im Haushalt oder bei der Arbeit können die Hautbarriere direkt schädigen.
  • Mangelnde Pflege: Werden die Hände nach dem Waschen oder nach belastenden Tätigkeiten nicht eingecremt, kann sich der Feuchtigkeitsverlust schnell bemerkbar machen.

Grundlagen der täglichen Handpflege

Eine konsequente Pflegeroutine ist der Schlüssel zu gesunden und geschmeidigen Händen. Sie muss nicht kompliziert sein, sollte aber regelmäßig durchgeführt werden, um die Haut nachhaltig zu schützen und zu regenerieren.

Sanfte Reinigung

Der erste Schritt zu gepflegten Händen ist eine schonende Reinigung. Verwenden Sie lauwarmes statt heißes Wasser, da es die Haut weniger austrocknet. Wählen Sie eine milde, pH-neutrale Waschlotion anstelle einer herkömmlichen Seife. Produkte mit rückfettenden Inhaltsstoffen sind besonders empfehlenswert, da sie der Haut schon beim Waschen einen Teil der verlorenen Lipide zurückgeben. Tupfen Sie Ihre Hände nach dem Waschen sanft mit einem weichen Handtuch trocken, anstatt sie kräftig zu reiben.

Regelmäßiges Eincremen

Das Eincremen ist der wichtigste Schritt, um die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen und die Hautbarriere zu stärken. Tragen Sie nach jedem Händewaschen eine Handcreme auf. Besonders wirksam ist die Anwendung vor dem Schlafengehen, da die Wirkstoffe über Nacht ungestört einziehen und ihre regenerierende Wirkung entfalten können. Achten Sie auf Cremes mit Inhaltsstoffen wie Glycerin, Urea, Sheabutter, Ceramiden oder Hyaluronsäure. Diese helfen, Feuchtigkeit in der Haut zu binden und die Schutzfunktion zu unterstützen.

Zusätzlicher Schutz und intensive Pflege

Manchmal reicht die tägliche Routine nicht aus, und die Hände benötigen eine Extraportion Pflege und Schutz, um sich vollständig zu erholen.

Schutz im Alltag

Der beste Weg, Hautproblemen vorzubeugen, ist, die Hände vor schädlichen Einflüssen zu schützen. Tragen Sie beim Spülen, Putzen oder bei der Gartenarbeit immer Handschuhe. Im Winter sind Handschuhe im Freien unerlässlich, um die Haut vor Kälte und Wind zu schützen.

Intensive Pflegemaßnahmen für zu Hause

Gönnen Sie Ihren Händen ein- bis zweimal pro Woche eine intensive Behandlung. Eine selbstgemachte Handmaske kann Wunder wirken. Tragen Sie eine dicke Schicht einer reichhaltigen Creme oder eines natürlichen Öls (wie Oliven- oder Kokosöl) auf Ihre Hände auf, ziehen Sie Baumwollhandschuhe darüber und lassen Sie die Maske über Nacht einwirken. Am nächsten Morgen werden sich Ihre Hände spürbar weicher und glatter anfühlen. Ein Handbad in lauwarmem Wasser mit einigen Tropfen pflegendem Öl kann ebenfalls beruhigend wirken und die Haut auf die anschließende Pflege vorbereiten.

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