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Augenbrauenstifte: Härtegrad und Farbton auswählen und richtig anwenden

Erfahren Sie, wie Sie den richtigen Augenbrauenstift auswählen und ihn für perfekt definierte, natürliche Brauen korrekt anwenden.

Augenbrauenstifte: Härtegrad und Farbton auswählen und richtig anwenden

Ein Augenbrauenstift ist ein Schlüsselwerkzeug, um dem Gesicht Kontur und Ausdruck zu verleihen. Schön definierte Augenbrauen rahmen das Gesicht ein und vervollständigen jeden Look, von natürlich bis dramatisch. Mit einer Auswahl an verschiedenen Stiften und einem Spoolie-Bürstchen lässt sich im Handumdrehen ein gepflegtes Ergebnis erzielen. Doch die Wahl des richtigen Produkts und die korrekte Technik sind entscheidend für ein natürliches Aussehen. In diesem Leitfaden erfahren Sie alles, was Sie über Augenbrauenstifte wissen müssen.

Die richtige Härte des Augenbrauenstifts wählen

Augenbrauenstifte gibt es hauptsächlich in zwei Varianten: hart und weich. Die Wahl des richtigen Härtegrades hängt von Ihrem Hauttyp und dem gewünschten Ergebnis ab. Beide haben ihre spezifischen Vor- und Nachteile, die es zu berücksichtigen gilt.

Harte Augenbrauenstifte

Harte Stifte haben eine feste, wachsartige Mine. Sie sind ideal, um präzise, feine Striche zu ziehen, die einzelne Härchen imitieren. Diese Eigenschaft macht sie perfekt für alle, die einen sehr natürlichen Look anstreben oder nur kleine Lücken gezielt auffüllen möchten. Durch ihre feste Konsistenz geben sie weniger Farbe auf einmal ab, was das Risiko verringert, zu viel Produkt aufzutragen. Sie sind zudem widerstandsfähiger gegen Verschmieren und eignen sich daher besonders gut für Personen mit öliger Haut. Die Anwendung erfordert etwas mehr Druck, ermöglicht aber maximale Kontrolle.

Weiche Augenbrauenstifte

Weiche Stifte haben eine cremigere Textur und eine hohe Farbabgabe. Sie eignen sich hervorragend, um spärliche Augenbrauen schnell und einfach aufzufüllen und ihnen mehr Dichte zu verleihen. Das Ergebnis ist oft ein pudriger, weicher Effekt. Mit einem weichen Stift lässt sich die Farbe leicht verblenden, was für einen sanften Übergang sorgt. Allerdings besteht bei unvorsichtiger Anwendung die Gefahr, dass der Look zu intensiv und unnatürlich wirkt. Personen mit trockener Haut profitieren oft von der geschmeidigen Textur, da sie sanft über die Haut gleitet, ohne zu ziepen.

Den perfekten Farbton finden

Die Wahl des richtigen Farbtons ist ebenso wichtig wie die Wahl der Härte. Ein unpassender Farbton kann die Augenbrauen unnatürlich oder sogar aufgemalt aussehen lassen. Ziel ist es, eine Nuance zu finden, die mit Ihrer Haar- und Hautfarbe harmoniert.

Allgemeine Regeln zur Farbwahl

Als Faustregel gilt: Wählen Sie einen Farbton, der ein bis zwei Nuancen heller ist als Ihre Haarfarbe. Dies verhindert, dass die Brauen zu dominant wirken. Eine Ausnahme bilden sehr helle Blondinen, die oft einen etwas dunkleren Ton benötigen, um ihren Brauen Definition zu verleihen. Vermeiden Sie Stifte mit einem starken Rotstich, es sei denn, Ihr Haar hat ebenfalls warme, rötliche Untertöne. Zu dunkle oder schwarze Stifte wirken bei den meisten Menschen schnell zu hart.

Farbtipps für verschiedene Haarfarben

  • Blondes Haar: Kühle Aschblond- oder Taupe-Töne sind ideal. Sie definieren die Brauen, ohne unnatürlich auszusehen.
  • Braunes Haar: Hier passt ein breites Spektrum an Brauntönen. Orientieren Sie sich an der Helligkeit Ihres Haares und wählen Sie einen kühlen oder warmen Braunton je nach Unterton Ihrer Haare.
  • Schwarzes Haar: Statt zu reinem Schwarz zu greifen, sind Töne wie Dunkelbraun, Anthrazit oder ein kühles Grau-Braun oft die bessere Wahl. Sie wirken weicher und natürlicher.
  • Rotes Haar: Warme Braun- oder Auburn-Töne, die den rötlichen Schimmer des Haares aufgreifen, harmonieren am besten.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Anwendung

Die richtige Technik ist entscheidend, um ein natürliches und symmetrisches Ergebnis zu erzielen. Mit etwas Übung wird das Nachzeichnen der Augenbrauen zur schnellen Morgenroutine.

Schritt 1: Vorbereitung

Bürsten Sie Ihre Augenbrauen mit einem sauberen Spoolie-Bürstchen nach oben und außen. So bringen Sie die Härchen in Form, erkennen die natürliche Wuchsrichtung und sehen genau, wo Lücken aufgefüllt werden müssen.

Schritt 2: Form definieren

Beginnen Sie damit, mit dem Stift eine sanfte Linie entlang des unteren Brauenrandes zu ziehen. Folgen Sie dabei Ihrer natürlichen Brauenform vom inneren Ansatzpunkt über den höchsten Punkt (den Bogen) bis zum äußeren Ende. Diese Linie dient als Orientierung.

Schritt 3: Lücken auffüllen

Füllen Sie nun die Braue mit kurzen, leichten Strichen in Wuchsrichtung der Haare auf. Imitieren Sie dabei einzelne Härchen. Konzentrieren Sie sich auf die Bereiche, in denen Ihre Brauen spärlicher sind. Der vordere Teil der Braue sollte am hellsten bleiben, während der Bogen und das Ende etwas mehr Definition erhalten können. Dies schafft einen natürlichen Farbverlauf.

Schritt 4: Verblenden

Zum Abschluss bürsten Sie erneut mit dem Spoolie durch die Augenbrauen. Dadurch wird die aufgetragene Farbe sanft verblendet, harte Kanten werden weichgezeichnet und das Produkt wird gleichmäßig verteilt. Das Ergebnis ist ein makelloser, aber dennoch natürlicher Look. Wer möchte, kann die Brauen anschließend mit einem transparenten Gel fixieren, um sie den ganzen Tag in Form zu halten.